Fleischkonsum für die Gesundheit reduzieren

Veröffentlicht von Kerstin Schmidt am

Fleischkonsum verringern

Fleischkonsum ist in der heutigen Zeit ein stark diskutiertes Thema. In diesem Beitrag erfährst du, warum es sinnvoll ist, weniger Fleisch zu konsumieren. Außerdem sprechen wir über die gesundheitlchen Vorteile der Fleischreduktion. Ein Beitrag von Kerstin Schmidt.

Weniger Fleisch essen: Das bedeutet es für unsere Gesundheit

Fleisch gehört für die meisten Menschen zu beinahe jeder Mahlzeit. Lange hieß es, Fleisch wäre wie ein Stück Lebenskraft. Dass dies ein Irrglaube ist, weiß man mittlerweile.

Es gibt viele Belege, die sehr anschaulich darstellen, dass die pflanzenbasierte Ernährung durchaus gesundheitliche Vorteile mit sich bringt.

Daher lohnt es sich, tierische Produkte auf dem Speiseplan zu reduzieren oder gar vollständig darauf zu verzichten. Nachfolgend ein paar Argumente, die eindeutig zeigen, warum wir weniger Fleisch essen sollten.

Fleisch ist das Lebensmittel

Durchschnittlich isst jeder Mensch pro Jahr um die 60 Kilogramm Fleisch. Am häufigsten wird zu Schweinefleisch gegriffen. Immerhin macht das Schwein rund 35 Kilogramm pro Jahr aus.

Das Geflügelfleisch liegt dann bei etwa 20,9 Kilogramm. Die Deutschen essen laut der Gesellschaft für Ernährung rund doppelt so viel Fleisch, wie empfohlen wird.

Die Experten gehen davon aus, dass 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche gesundheitlich wesentlich besser wären.

Wieso fleischarme Ernährung gesundheitlich sinnvoll ist

Tatsächlich gibt es einige Krankheiten, bei denen von einer fleischarmen oder fleischlosen Ernährung profitiert werden kann. Es gibt Stoffe in Steak und Filet, die beispielsweise Stoffwechselstörungen, Verkalkungen der Adern oder aber Entzündungen fördern.

Generell ist es so, dass bei allen Krankheiten mit entzündlichen Vorgängen Fleisch zu einem Problem werden kann. Beispielsweise bei rheumatoider Arthritis oder Arteriosklerose.

Der Grund dafür ist die Arachidonsäure, die in Fleisch enthalten ist. Dabei handelt es sich um eine ungesättigte Fettsäure. Wer zu viel davon aufnimmt, der fördert Entzündungsprozesse im Körper.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung haben rund 88 Prozent der Patienten mit rheumatoider Arthritis angegeben, dass sie von Fleisch einen Schub bekommen.

Abgesehen von der Arachidonsäure ist auch ein hoher Spiegel von LDL-Cholesterin problematisch. Denn dieses Cholesterin macht die Adern steif und eng. Wer ohnehin schon einen erhöhten Cholesterin-Wert hat, der sollte sich also mit Fleisch zurückzahlten.

Mineralstoffmangel durch zu viel Fleisch

Die meisten Menschen weisen einen erheblichen Mineralstoffmangel auf, was oftmals daran liegt, dass zu viele tierische Produkte verzehrt werden. Der Grund dafür ist relativ einfach: Tierische Eiweiße erzeugen bei der Verstoffwechslung schädliche Säuren.

Zwar enthält Fleisch auch viele Mineralien, die diese Säuren dann neutralisiert. Aber die Menge reicht schlichtweg nicht aus. Das wiederum führt zu einem Säureüberschuss und dem bereits erwähnten Mineralstoffmangel, der viel zu oft unerkannt und unbehandelt bleibt.

Gesunder Fleischkonsum: Wie sieht das aus?

Niemand muss sich auf Zwang fleischlos ernähren. Fakt ist jedoch, je weniger Fleisch gegessen wird, umso besser ist das auch. Und gegen einen gemäßigten Verzehr von tierischen Produkten spielt auch gar nichts. Dabei gilt es jedoch auf ein paar wesentliche Faktoren zu achten.

Tierische Produkte sollten nur jeden zweiten Tag Bestandteil einer einzelnen Mahlzeit sein. Das Fleisch sollte von Tieren stammen, die artgerecht gehalten und gefüttert werden. Denn qualitativ hochwertiges Fleisch belastet den Körper nicht.

Schweinefleisch und Wurst aus Schwein sollte bestenfalls vermieden werden. Denn dieses Fleisch ist säurebildend. Es trägt daher der Übersäuerung des Körpers bei.

Gerade bei Gicht, Rheuma und anderen Erkrankungen, die mit Entzündungsprozessen einhergehen, kann der Verzehr von Schweinefleisch die Symptome verschlechtern.

Idealerweise werden tierische Produkte nicht mit kohlenhydratreichem Getreide wie Kartoffeln oder Nudeln kombiniert. Das beansprucht das Verdauungssystem enorm. Ist dieses schon geschwächt, kann es überfordert sein.

Weniger Fleisch sorgt für mehr Abwechslung in der Küche

Gerade im Alltag kommt das Kochen oftmals zu kurz. Der Griff zum Schnitzel ist einfach und lecker. Wer jedoch seinen Fleischkonsum reduziert, wird ganz neue Möglichkeiten erleben.

Die Vielfalt in der Küche kehrt zurück. Es gibt viele Lebensmittel, die schlicht vernachlässigt werden. Das führt aber auch zu Langeweile und den immer gleichen Geschmäckern.

Damit ist Schluss, wenn man sich mit einer fleischarmen Ernährung und dementsprechend leckeren Alternativen auseinandersetzt. Da wird man durchaus überrascht sein, was man mit wenigen Zutaten zaubern kann.

Fleisch als Genussmittel

Viel zu oft wird Fleisch als fester Bestandteil jeder Mahlzeit betrachtet. Dabei macht es durchaus Sinn, weniger Fleisch zu essen. Nicht nur aus gesundheitlicher Sicht, sondern auch in Anbetracht der Umwelt- und Tierbelastung.

Moderate Mengen sind durchaus erlaubt und auch gesund. Es sollte sich aber lediglich um Fleisch handeln, das von Tieren stammt, die artgerecht leben durften.

Das ist nicht nur gut für das Gewissen, sondern in der Tat auch für die Gesundheit. Denn dieses Fleisch ist weniger stark belastet und damit auch besser bekömmlich.

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Kategorien: Gesundheit

Kerstin Schmidt

Kerstin Schmidt

Kerstin Schmidt ist Content Managerin und erfahrene Ghostwriterin bei Hausarbeit-Agentur. Seit ihrem Masterabschluss liegt es ihr am Herzen, ihre Erfahrungen zu teilen und Studierenden im Studium zu helfen. Sie ist auch Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Marketing. Über 3 Jahre lang hat sie in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener internationaler Dienstleistungsbranchen gearbeitet.

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